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Arnold Schwarzenegger - Biografie und Filmografie

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Art.Nr.: 8036
Arnold Schwarzenegger - Biografie und Filmografie
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Arnold Schwarzenegger - Biografie und Filmografie

Arnold Schwarzenegger

Biographie

Nach einer steilen Karriere als Bodybuilder und Mr. Universum stieg Arnold Schwarzenegger (geb. 30. Juli 1947) in den Achtzigern mit Conan der Barbar und Terminator in die Riege der erfolgreichsten Action-Darsteller auf.
Seit einigen Jahren betätigt er sich vornehmlich in der Politik.

Schwarzenegger erblickte als Sohn eines Polizeibeamten das Licht der Welt in Thal, einem österreichischen Dorf in der Nähe von Graz.
Beide Eltern waren sehr streng und schnell mit einer Rute zur Bestrafung zur Hand, sobald Arnold etwas tat, was ihren Vorstellungen widersprach.
Schwarzeneggers Vater Gustav war in der NS-Zeit sowohl Mitglied der NSDAP als auch der SA und im Rahmen der Feldgendamerie reguläres Wehrmachtsmitglied.
Als Erwachsener gab Schwarzenegger beim Simon Wiesenthal Zentrum eine Untersuchung in Auftrag, um herauszufinden, ob sein Vater in Kriegsverbrechen verwickelt war.
Die Untersuchung erbrachte kein diesbezügliches Ergebnis.
Als sein Vater 1972 verstarb blieb Arnold dem Begräbnis fern.
Im Jahr zuvor hatte sich Schwarzenegger schon geweigert, an der Bestattung seines älteren Halbbruders Meinhard teilzunehmen.

Nachdem Schwarzenegger zunächst die Volksschule in Thal besuchte, machte er seinen Hauptschulabschluss in Graz.
Schon früh fing Schwarzenegger an, sich für Sport zu begeistern.
Bis zum Alter von 14 Jahren spielte er hauptsächlich Fußball, bevor er zum Kraftsport wechselte und einen Lebensplan entwickelte, den er später in die Tat umsetzte.
Er nahm sich vor, zunächst Bodybuilder und später Schauspieler zu werden, um es seinen Jugendidolen Steve Reeves, Johnny Weissmüller und Reg Park gleichzutun.

1961 lernte er Mr. Österreich (Kurt Marnul) kennen, der ihn einlud in seiner Sporthalle in Graz zu trainieren.
Schwarzeneggers Obsession für das Training ging damals so weit, dass er am Wochenende, als die Halle eigentlich geschlossen war, dort heimlich einstieg, um Eisen zu stemmen.

1965 versah Schwarzenegger sein Pflichtjahr in der Österreichischen Armee und gewann mit dem Junior Mr. Europe seinen ersten internationalen Bodybuilding Preis.
Um trainieren zu können, blieb er unerlaubt dem Dienst fern, wofür er sich eine Woche Knast einhandelte.
1966 nahm er zum ersten Mal an den Wahlen zum Mr. Universe in London teil und belegte auf Anhieb den zweiten Platz.
Charles "Wag" Bennett, einer der Juroren, war von Schwarzenegger dermaßen begeistert, dass er ihm anbot, ihn zu trainieren.
Schwarzenegger ging auf das Angebot ein und blieb in London.
Das Training zahlte sich aus, und im nächsten Jahr wurde Schwarzenegger mit Zwanzig zum jüngsten Mr. Universe aller Zeiten gekürt.
Anschließend lebte Schwarzenegger für eine Weile in München, wo er neben dem Training eine Handelsschule besuchte.

Im September 1968 wanderte Schwarzenegger in die USA aus.
Sein zunächst sehr schlechtes Englisch tat seiner Sportkarriere keinen Abbruch, und er gewann 1970 in New York seinen ersten von insgesamt sieben Titeln als Mr. Olympia.

Bei seinem Ziel Schauspieler zu werden, erwiesen sich seine Sprachprobleme zunächst jedoch als massives Hindernis.
Bei seinem ersten Film Hercules in New York (in dem unter dem Pseudonym Arnold Strong auftrat), mussten alle seine Dialoge synchronisiert werden.
Jedoch erwies sich seine Liebesbeziehung zu der Englischlehrerin Barbara Outland Baker, mit der er bis 1974 zusammenlebte, als hilfreich beim Erlernen der Sprache.
Zudem besuchte er Englischkurse am Santa Monica College und erwarb 1977 einen Bachelor in Englisch über ein Fernstudium an der University of Wisconsin.

Nach drei Jahren konnte Schwarzenegger schließlich eine Nebenrolle in Der Tod kennt keine Wiederkehr ergattern, der 1974 ein kleiner Auftritt in der Fernsehproduktion Happy Anniversary and Goodbye folgte.

Langsam Fahrt nahm Schwarzeneggers Leinwandkarriere 1976 auf, als er für seine Rolle als Joe Santo in Mister Universum mit einem Golden Globe ausgezeichnet wurde.
Bis zu seinem Durchbruch musste Schwarzenegger jedoch noch sechs Jahre warten, in denen er lediglich in drei Filmen mitwirkte und sich unter anderem eine Absage für die Hauptrolle in Der unglaubliche Hulk einhandelte.
Der Durchbruch gelang ihm schließlich 1982 mit der Hauptrolle in dem Fantasy-Epos Conan der Barbar von John Milius und Oliver Stone, dem 1984 eine Fortsetzung folgte.
Conan der Zerstörer war zwar etwas weniger erfolgreich als der erste Teil, aber noch im gleichen Jahr gab Schwarzenegger erstmals den Terminator.
Der Film wurde der erste von mehreren Science Fiction Kassenschlagern mit Schwarzenegger in der Hauptrolle.
Besonders Terminator 2 - Tag der Abrechnung, der 1991 mehr als 500 Millionen Dollar einspielte, machte Schwarzenegger zum Kinosuperstar.

Nachdem 1985 mit Red Sonja Schwarzeneggers dritter Ausflug in die Fantasywelt von Robert E. Howard gefloppt war, blieb er diesem Genre in Zukunft fern und profilierte sich neben Science Fiction Movies in Komödien und Actionfilmen.

Neben der Schauspielerei und dem Sport gilt Schwarzeneggers Interesse vor allem der Politik.
Er ist seit langem Mitglied der Republikaner und betrat das politische Parkett erstmals 1990 als Berater von George W. Bush Senior, der ihn scherzhaft als Conan the Republican bezeichnete.
2003 trat er für die Wahl zum Governor von Kalifornien an, die er mit 48,6 Prozent der Stimmen für sich entscheiden konnte.
2006 wurde er mit einem Stimmanteil von 55,9 Prozent im Amt bestätigt.

Am 26. April 1986 heiratete Schwarzenegger die TV-Journalistin Maria Shiver, eine Nichte von Präsident John F. Kennedy.
Die beiden haben vier Kinder.

Filmographie

  • 1970 - Hercules in New York
  • 1973 - Der Tod kennt keine Wiederkehr (The Long Goodbye)
  • 1974 - Happy Anniversary and Goodbye
  • 1976 - Mister Universum
  • 1979 - Kaktus-Jack (The Villain)
  • 1979 - Scavenger Hunt

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DVD-Film Arnold Schwarzenegger - Biografie und Filmografie
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