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Michele Soavi - Biografie und Filmografie

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Michele Soavi - Biografie und Filmografie
Michele Soavi - Biografie und Filmografie

Michele Soavi

Biographie

Michele Soavi (geb. 3. Juli 1957 in Mailand) hatte im Vergleich zu anderen italienischen Horror-Regisseuren eher einen geringen Output.
Dennoch lieferte er mit The Church und DellaMorte DellAmore wichtige Genrebeiträge ab.
Zudem unterstützte er als Assistent, Drehbuchautor und Schauspieler seine Kollegen Lucio Fulci, Joe D'Amato, Dario Argento, Lamberto Bava und Ruggero Deodato.

Als sich Soavi klar darüber wurde, dass er lieber beim Film, als beim Theater arbeiten möchte, brach er die Schauspielschule ab.
Seine Erste Rolle bekam er in dem Sexploitation-Streifen Piccole Labbra (1978).
Einen ersten Fuß als Darsteller ins Horror Business setzte er mit Alien - Die Saat des Grauens kehrt zurück (1980).

Zu dieser Zeit versuchte Soavi mit Dario Argento Kontakt zu kommen, um sich ihm als Schauspieler und Drehbuchautor anzubieten.
Zunächst erfolglos hatte Soavi mehr Glück bei Lucio Fulci, der ihn für eine Rolle in Ein Zombie hing am Glockenseil engagierte.
Für Joe D’Amato schließlich stand er fünfmal vor der Kamera (u.a. Antropophagus 2).

1982 klappte es dann endlich auch mit Dario Argento und Soavi erhielt die Möglichkeit zur Regieassistenz bei Tenebrae.
Nach Kooperationen mit Lamberto Bava (A Blade in the Dark) und Ruggero Deodato (Atlantis Inferno) kam Soavi 1984 zu seiner ersten eigenen Regiearbeit:
Einem Musikvideo zu Phenomena.
Im nächsten Jahr folgte die Dokumentation Dario Argento's WORLD OF HORROR.

Soavis erster eigener Spielfilm Aquarius gewann einen Preis beim Avoriaz Fantasy Film Fest in Brüssel.
Dort lernte er Terry Gilliam von Monty Python kennen, der ihm eine Stelle als Regieassistent bei der Produktion von Die Abenteuer des Baron Münchausen verschaffte.

Von 1989 bis 1994 gelang es Soavi mit The Church, Demons 4 - The Sect (beide von Dario Argento produziert) und DellaMorte DellAmore drei der wichtigsten Italienischen Horrorfilme dieses Zeitraums zu schaffen.
Danach konzentrierte er sich auf Fernsehproduktionen, die außerhalb Italiens, zumindest teilweise auch in Schweden und Ungarn, über die Mattscheibe flimmerten.
2006 kehrte Soavi mit Eiskalt zum Kino zurück.

Filmographie

  • 2001 - Il testimone
  • 2001 - Uno bianca
  • 2002 - San Francesco
  • 2003 - Ultima pallottola
  • 2004 - Ultimo 3 - L'infiltrato
  • 2006 - Attacco allo stato
  • 2007 - Nassiryia - Per non dimenticare
  • 2006 - Eiskalt
  • 2008 - Blood of the Losers
  • 2013 - Ultimo 4 - L'occhio del falco

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DVD-Film Michele Soavi - Biografie und Filmografie
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