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Tobe Hooper - Biografie und Filmografie

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Tobe Hooper - Biografie und Filmografie
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Tobe Hooper

Biographie

Tobe Hooper (geb. 15 Janaur 1943 in Austin) ist ein amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor, der vor allem durch seine The Texas Chainsaw Massacre Filme und die beiden Stephen King Adaptionen Brennen muss Salem und Poltergeist hohes internationales Ansehen besitzt.

Als Kind wurde Hooper von seinem Vater oft mit ins Kino genommen.
Manchmal sahen sich die beiden täglich einen anderen Film an.
Seine frühen Lieblingsfilme waren u.a. Forbidden Planet und Dracula. Von seinem Vater bekam er auch mit neun Jahren eine Schmalfilmkamera, mit der er beigeistert anfing herum zu experimentieren.

In den Sechzigern und frühen Siebzigern arbeitet Hooper als Hochschuldozent und Werbefilmer.
Zudem drehte er etliche Dokumentationen, z.B. über die Hippie Band Peter, Paul & Mary. Eggshells, ein experimentelles Werk, das stark unter dem Einfluss der Psychedelic Bewegung stand.

1973 gelang es Hooper einige befreundete Dozenten und Studenten für ein Filmprojekt, das sich an die Morde des psychotischen Serienkillers Ed Gein anlehnte, zu begeistern.
Mit einem Budget von 80.000 Dollar wurde innerhalb eines Jahres das The Texas Chainsaw Massacre fertig gestellt.
Das Lexikon des Internationalen Films qualifiziert TCM zwar als "Hemmungslos sadistischer Horrorfilm mit nervtötendem Soundtrack, technisch wie inhaltlich gleichermaßen niveaulos" ab, aber beim Publikum löste der Film Begeisterungsstürme aus.
Zudem wurde er zu einer der wichtigsten Inspirationen für die nächste Generation Horrorfilmmacher.

Von den geschätzte 30 Millionen Dollar, die der Film einspielte, sah Cooper jedoch nicht viel, da Bryanston Distributing an die er die Rechte für 225.000 Dollar plus 35 Prozent Gewinnbeteiligung verkauft hatte, trotz dieser Einnahmen offiziell pleite gingen und die Verantwortlichen sich aus dem Staub machten.
In Deutschland sollte der Film unter dem Titel Kettensägenmassaker in die Kinos kommen.
Dies wurde jedoch von der Bundesprüfstelle nicht erlaubt und so erschien er als Blutgericht in Texas.

Fast mit der gleichen Besetzung an Schauspielern und Produktionsteam drehte Hooper 1977 Eaten Alive - Die Nacht der Bestie (Blutrausch).
Wieder bildete mit Joe Ball, der über 20 seiner Opfer an ein Krokodil verfüttert hatte, ein realer Serienkiller die Vorlage.
Im Gegensatz zu TCM, bei dem die Gewalt meist nur angedeutet wird, wurde Eaten Alive für die damalige Zeit mit recht heftigen Splattereffekten versehen.

1979 begann für Hooper recht unglücklich.
Nach nur drei Drehtagen wurde er bei den Aufnahmen zu The Dark gefeuert.
Dies tat seiner Karriere jedoch keinen Abbruch, da er mit der TV-Produktion von Stephen Kings Brennen muss Salem noch im gleichen Jahr Top Kritiken erntete.

Dadurch öffneten sich ihm wichtige Türen in Hollywood und er konnte 1981 den Slasher Film Das Kabinett des Schreckens für Universal Pictures drehen.

1981 ereilte Hooper bei den Arbeiten zu Venom, einem Thriller mit Klaus Kinski und Oliver Reed, das gleiche Schicksal wie bei The Dark:
Er wurde vorzeitig gefeuert.
1982 folgte Stephen Kings Poltergeist für MGM.
Aufgrund von Streitigkeiten musste Hooper zum dritten Mal in seiner Laufbahn vorzeitig den Regiestuhl verlassen und King beendet die Postproduktion selbst.

Nach einigen Engagements für Fernsehserien wandte sich Hooper Mitte der Achtziger mit Lifeforce und Invasion vom Mars dem Science Fiction Genre zu.
Die 1986er Fortsetzung zu Texas Chainsaw Massacre war eigentlich als Parodie auf den ersten Teil geplant.
Dies funktionierte jedoch nicht wirklich und so kam der Film weder bei Fans des subtilen Horrors noch bei Slapstick Freunden gut an.
Obwohl er an den Kinokassen floppte, ist er für Gorefans dank der blutigen Spezialeffekte von Tom Savini durchaus sehenswert.

In den folgenden Jahren drehte Hooper zwar weiter regelmäßig Filme und TV-Serien wirklich Aufsehen erregen konnte er mit ihnen jedoch nicht.
Es sollte bis ins Jahr 2002 dauern, bis Hooper mit der SciFi Serie Taken an alte Erfolge anknüpfen konnte.
Taken gewann sowohl den Saturn Award als auch den Emmy und wurde für den Golden Globe nominiert.

Filmographie

  • 1969 - Eggshells
  • 2013 - Djinn

Links

DVD-Film Tobe Hooper - Biografie und Filmografie
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