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Wesley Snipes - Biografie und Filmografie

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Wesley Snipes - Biografie und Filmografie
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Wesley Snipes - Biografie und Filmografie

Wesley Snipes

Biographie

Wesley Snipes (geb. 31. Juli 1962) ist einer der wichtigsten schwarzen Actionstars der Filmgeschichte.
Neben Genre-Highlights wie der Blade Trilogy, Passagier 57 und Demolition Man konnte er zudem bemerkenswerte Erfolge mit Komödien wie Weisse Jungs bringens nicht und To Wong Foo thanks for Everything, Julie Newmar feiern.

Snipes kam in Orlando (Florida) zu Welt.
Er wuchs bei seiner Mutter in einer Arbeitergegend in der südlichen Bronx in New York auf.
Im Alter von zwölf Jahren fing er an Kampfsport zu trainieren.
Später konnte er schwarze Gürtel, sowohl in Karate, als auch in Hapkido erlangen.
Nachdem er es schaffte, von der berühmten Fiorello H. LaGuardia High School of Music & Art and Performing aufgenommen zu werden, machte sich Snipes zu Recht Hoffnungen auf eine Schauspielkarriere.
Diese zerschlugen sich jedoch zunächst, als Snipes Mutter zurück nach Florida zog, und ihren Sohn mitnahm.
Nachdem Snipes einen normalen High School Abschluss in Orlando gemacht hatte, ging er jedoch wieder nach New York, um seinen Traum weiterzuverfolgen.
Er bekam einen Platz an State University of New York at Purchase, die er jedoch nach nur einem Jahr wegen mäßiger Leistungen wieder verlassen musste.
Daraufhin setzte er seine Schauspielausbildung in Los Angeles fort.

Dort wurde er von einer Schauspielagentur entdeckt, die ihm 1986 eine Rolle neben Goldie Hawn in der Sportkomödie American Wildcats beschaffte.

Trotz diverser Theaterengagements und kleineren Rollen in Filmen und Fernsehserien wie Miami Vice verdiente Snipes mit der Schauspielerei zuwenig, um davon leben zu können.
So musste er sich einige Jahre mit Nebenjobs über Wasser halten.

Der Durchbruch gelang ihm 1992 mit der Basketballkomödie Weisse Jungs bringens nicht, der ihm gleichen Jahr mit Passagier 57 ein weiterer Meilenstein in Snipes Karriere folgte.
Snipes meinte in einem Interview, das er wohl zumindest irgendetwas richtig machen müsste, wenn sämtliche an dem Film beteiligten Hollywood Größen wie Sylvester Stallone, Robert De Niro, Dennis Hopper and Sean Connery mit seiner Besetzung einverstanden seien.

 

Sein größter Erfolg ist die Blade Trilogy bei der Snipes neben der Choreografie der Kampfszenen erstmals auch für die Produktion verantwortlich zeichnet.

Seit 2005 tauchte Snipes ausschließlich in Produktionen auf, die direkt für den DVD-Markt gedreht wurden.
Dabei handelt es sich jedoch nicht um Billigstreifen, sondern Projekte, wie The Detonator – Brennender Stahl, das mit einem Budget von 15 Millionen Dollar umgesetzt wurde.

Snipes war mit Stars wie Jennifer Lopez und Halle Berry liiert.
In erster Ehe war er von 1985 bis 1990 mit April DuBois verheiratet.
Die beiden haben ein Kind.
Zusammen mit seiner zweiten Frau Nakyung Park hat Snipes vier weitere Kinder.

Snipes Privatleben wird seit Jahren von Problemen mit den amerikanischen Steuerbehörden überschattet.
2008 wurde Snipes zu drei Jahren Haft wegen Steuerbetrugs verurteilt.
Zunächst kam Snipes gegen Kaution auf freien Fuß.
Da sein Antrag auf ein Berufungsverfahren im Juni 2010 zurückgewiesen wurde, sitzt er seit dem 9. Dezember 2010 seine Haftstrafe ab.

Filmographie

  • 2010 - Gallowwalker
  • 2010 - Game of Death
  • 2014 - The Expendables 3
  • 2015 - The Player (TV-Serie)
  • 2015 - Chi-Raq

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DVD-Film Wesley Snipes - Biografie und Filmografie
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